Apples Informationspolitik - iTunes Sync wird (nicht) sauber beendet

Ich liebe Apples Informationspolitik *grummel*

Seit iOS 5 wurde die Synchronisierung mit iTunes nicht mehr sauber beendet, und musste am iPhone "Einstellungen" > "Allgemein" > "iTunes WLAN-Sync" > "Synchronisierung beenden" "abgeschossen" werden.

Mit dem heutigen Update auf iTunes 10.5.1 ist dieses Problem behoben.

Wenn demnächst auch die Synchronisierung der Lesezeichen via iCloud gefixt wird, dann hab' ich keine Klagen mehr.

Aufgeschwatzt

Dinge, die ich mir beim oder nach dem Kauf meines MacBook Pro habe aufschwatzen lassen. (Mit einem Apple Neuling kann man's ja machen.)

  • One2one 99,-€ - braucht höchstens meine Oma. Wie konnte ich nur glauben, dass ich eine Schulung brauche, um Mac zu lernen?
  • Garantieverlängerung 349,-€ - noch nie so einen Unsinn eingekauft.
  • iWorks 79,-€ - Spielzeug. Wer kein MS Office hat/will, kann ja OpenOffice verwenden.
  • Magic Mouse 69,-€ - wozu? Das Trackpad ist perfekt. Und für die Photoshop-Sessions tuts jede der x Mäuse, die hier so rum liegen. Aussage des Verkäufers: "weil's cool ist". Sei's drum.
  • Kensington KeyLock 44,95€ - ein 1mm "dickes" Kabel: das durchschneide ich mit der Nagelschere.

Macht zusammen 640,95€
Die diversen mehr oder weniger sinnvollen/notwendigen Apps, Kabel, Taschen usw. noch gar nicht mitgerechnet.
Puh! Davon hätt' ich mir wohl besser ein iPad gekauft. Oder gleich ein ganz stinknormales Windows Notebook.

Nachtrag: Aber es macht unheimlich Spaß, mein MacBook Pro :-)

How to fix any computer

theoatmeal.com

Windows

Fix_windows

  • Step 1:
    Reboot
    Did that fix it?
    No? Proceed to step 2
  • Step 2:
    Format hard drive. Reinstall Windows.
    Did that fix it?
    Lose all your files. Quietly weep.

Apple

Fix_apple

  • Step 1:
    Take it to an Apple store.
    Did that fix it?
    No? Proceed to step 2
  • Step 2:
    Buy an new Mac.
    Did that fix it?
    Overdraw your account. Quietly weep.

Linux

Fix_linux

  • Step 1:
    Learn to code in C++. Recompile the kernel. Build your own microprocessor out of spare silkon you had lying around. Recompile the kernel again. Switch distros. Recompile the kernel again but this time using a CPU powered by refracted light from Saturn. Grow a giant beard. Blame Sun Microsystems. Turn your bedroom into a server closet and spend ten years falling asleep to the sound of whirring fans. Switch distros again. Abandon all hygiene. Write a regular expression that would make other programmers cry blood. Lern to code in Java. Recompile the kernel again (but this time while wearing your lucky socks).
    Did that fix it?
    No? Proceed to step 2
  • Step 2:
    Revert back to using Windows or a Mac. Quietly weep.

Der barrierefreie Apfel

Apple ist ein geschlossenenes Universum. Das hat natürlich Nachteile im Vergleich zum Beispiel mit der offenen Unix-Welt. Aber auch Vorteile. Apps für iPhone & Co. müssen eine rigide Qualitätssicherung in Cupertino durchlaufen, bevor sie via App Store auf die tragbaren Äpfel installiert werden. An dieser Qualitätssicherung führt kein Weg vorbei. Es gibt also, wie bei kaum einem anderen System, eine zentrale Stellle, welche die Qualitätskriterien festlegt und kontrolliert.

Das hat mich auf eine verwegene Idee gebracht. Diese zentrale Stelle könnte doch auch für mehr Barrierefreiheit sorgen. Apple ist ja dem Thema Barrierefreiheit gegenüber grundsätzlich extrem aufgeschlossen. Wie sonst käme es, dass Apple mit jedem System einen Screen Reader (VoiceOver) kostenlos mitliefert.

Meine Idee: Anlässlich der Qualitätskontrolle wird jede App auch auf Barrierefreiheit, also auf die Verwendbarkeit mit VoiceOver getestet.

Ich höre lauten Widerspruch: Wieso muss denn jede App auch von blinden Nutzern bedienbar sein? Es gibt doch auch ...

Klar. Und kein Problem. Mit VoiceOver nicht bedienbare Apps müssen ja nicht endgültig abgewiesen werden. Aber eine Rückmeldung an den Entwickler, dass eine eingereichte App an dieser oder jener Stelle mit VoiceOver nicht bedienbar ist, verbunden mit der Frage, ob die App dennoch bewusst barrierebehaftet veröffentlicht werden soll, hätte sicher einen erzieherischen Effekt.

Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen: So wie bestimmte Apps vor der Installation einen Hinweis auf ein Mindestalter zeigen, könnte man einen Hinweis auf mangelhafte Benutzbarkeit mit VoiceOver anzeigen.

All dies würde nicht die (Apfel-) Welt kosten, und könnte einen großen Schritt vorwärts für viele Betroffene bewirken.

iOS 4.3 oder meine Apple-Update-Allergie

Ich hasse iOS Updates. Zum einen, weil mein iTunes nicht in der Lage ist, ein Update komplett herunter zu laden. Aber dagegen habe ich ja längst ein Mittel gefunden.

Schlimmer ist jedoch mein subjektives Empfinden bei einem iOS Update. So ein iOS Update für mein iPhone 3GS dauert vielleicht 1/2 Stunde, gefühlt jedoch mehrere Stunden. Und während dieser ganzen Zeit fühle ich mich absolut hilflos und ausgeliefert. Ich  habe keinerlei Möglichkeit, in das Geschehen einzugreifen, alles läuft automatisch ab, ohne Möglichkeit, einzugreifen. Software wird upgedatet - Firmware wird upgedatet - Firmware wird überprüft - Backup - Synchronisation - usw. usf. Was ist, wenn jetzt der Strom ausfällt? Oder mein Meerschweinchen das Stromkabel anknabbert? Muss ich dann mein iPhone auf Werkseinstellungen zurücksetzen? Alles neu aufsetzen?

Nein, ich bin wohl noch kein richtiger Apple Fanboy. Ich will einfach wissen, was wo auf meinem Rechner/Smartphone passiert.