Google und die Suche auf Smartphones

Vor einem Jahr habe ich gezeigt, wie Google hilft, Webseiten auf Handhelds und Smartphones besser darzustellen. Ein Feature, das ich nach wie vor für sinnvoll halte.

Jetzt habe ich zufällig ein neues Symbol auf der mobilen Websuche entdeckt:

Google_prev1

Was macht dieses Symbol wohl?

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Hm? Ein Vorschaubild der Suchtreffer. Mit Wischen kann man auf dem iPhone die Vorschaubilder durchsuchen. Also das Gegenstück für das, was auf der Websuche sich hinter dem Lupensymbol versteckt.

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Na ja, muss man nicht unbedingt haben.

 

Die Bildersuche von google.com

Seit gefühlt einem Jahr gibt es auf google.com jetzt die neue Bildersuche. Mehr Bilder, Text nur bei Mouseover, und vor allem Endlos-Scrollen.

Google_bilder

Auf google.de ist sie bisher noch nicht angekommen.

Ich hab' jetzt im Firefox google.com als Standard-Suchmaschine eingestellt, und dort die Sprache auf Deutsch. Mit dieser Einstellung ändert sich nichts an den Treffern, aber die neue Bildersuche ist jetzt bei mir standardmäßig verfügbar.

Enthaarung mit Wachs

Google Translate auf dem iPhone ist ja recht nett. Mein Kurztest der App. Aber heute musste ich lauthals lachen. Ich wollte nachschlagen, wie "zunehmender Mond" auf portugiesisch heißt. "Depilação com cera" meint Translate.

Enthaarung

Nein, Google, knapp vorbei! "Depilação com cera" ist "Enthaarung mit Wachs". Interssanterweise verrennt sich Google Translate mit diesem Begriff nur mit der iPhone App, nicht jedoch auf der Website.

Ein bisschen mehr Barrierefreiheit für Google

Immer wieder hört man von Screen Reader Nutzern Klagen über die schlechte Zugänglichkeit der Google Suchergebnisseiten. Vielleicht kann folgender Tipp diesem Personenkreis helfen, die Nutzung von Google mit Screen Readern etwas zu vereinfachen.

Einen nicht unbeträchtlichen Teil einer typischen Suchergebnisseite machen bezahlte Werbeblöcke aus, gebucht über das Adwords System. Diese Werbeblöcke tragen sicher nicht zu "Übersichtlichkeit" der Suchergebnisseite bei.  Aber sie lassen sich, vorausgesetzt man benutzt den Firefox-Browser, mit dem Add-on Adblock Plus sowie einem zusätzlichen Filter blocken.

Adblock Plus installieren

Adblock Plus fügt im Firefox-Menü unter Extras einen Punkt "Adblock Plus - Einstellungen" hinzu. In diesem Einstellungen-Fenster wählt man den Menüpunkt "Filterabonnement hinzufügen", und dann im Auswahlmenü "Filter von Dr.Evil (deutsch)".

Fertig.

Um die Werbeblöcke - eventuell temporär - wieder anzuzeigen, in den Adblock Plus - Einstellungen unter Optionen Adblock Plus aktivieren abwählen.

 

Google und Usability

Google genießt in vielen Kreisen keinen guten Ruf. Nein, ich werde hier keinesfalls in das aktuelle Geheul für oder wider Street View einstimmen. Mir geht es heute um die Bedienbarkeit mit der Tastatur, also ohne Maus. Und da hat sich Google wirklich etwas einfallen lassen. Links von den Suchergebnissen gibt es einen kleinen Pfeil:

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Dieser Pfeil lässt sich mit den Pfeiltasten nach oben und unten bewegen, also von Treffer zu Treffer. Enter öffnet das mit dem Pfeil markierte Ergebnis. So schnell kann kein Mausschubser sein.

Pfiffig auch die Belegung der Pfeiltasten rechts/links. Damit wird die Seitenvorschau ein- und ausgeblendet.

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Ich kenne keine Statistik, die aussagt, wie viele Surfer ohne Maus unterwegs sind. Ich gehöre zu dieser Zielgruppe, und finde das Feature einfach cool.

Google Instant - meine 3 Senfkörner nach 2 Stunden Erfahrung

Vor 2 Stunden wurde Google Instant präsentiert. Und bei mir war es praktisch gleichzeitig schon aktiv. Ich konnte also während der Vorstellung bereits testen. Und ich war verblüfft und beeindruckt. Es fühlt sich tatsächlich so an, als ob Google meine Gedanke erraten würde. Die Ergebnisse werden scheinbar schneller angezeigt, als ich tippen kann.

Aber jetzt mit etwas Abstand: Für Menschen mit motorischer Behinderung, oder auch Menschen mit Rechtschreibschwäche, sicher eine großartige Hilfe. Blinde Menschen hingegen werden bereits beim Öffnen der Seite mit einem Hinweis begrüßt, wie diese Funktion deaktiviert werden kann, besser gesagt, zur Deaktivierung aufgefordert. Zu Recht. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Anzeige der Treffer nach jedem weiteren eingegebenen Buchstaben ändert, lässt sich auditiv nicht nachvollziehen.

Google wurde groß, weil es absolut minimalistisch daher kam, und einfach tat, was man von einer Suche erwartet: Relevante Treffer anzeigen. Inzwischen ist Google dermaßen mit zusätzlichen Features und Gimmiks überladen, dass wohl viele Menschen damit eher überfordert sind, als dass sie den zusätzlichen Nutzen sehen. Auf dem Notebook muss ich heftig scrollen, um all die zusätzlichen Funktionen zu überspringen (Anzeigen, Branchenergebnisse, Bilder), und zu den natürlichen Treffern zu kommen. Ich für meinen Teil kann mir gut vorstellen, dass ich Instant bald deaktiviere. In der Regel suche ich ohnehin nur per Browser-Suchfeld oder mit dem iPhone. Und dort gibt es kein Instant.

Google Serps stabilisiert

Bei Google hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Zum Besseren. Einerseits die Anzeige von Treffern aus Nachrichtenportalen sowie aus Twitter und anderen Social Media Diensten, die je nach Suchbegriff im Sekundentakt aktualisiert werden. Das kommt wirklich gut, wenn man sich über brandheiße Themen aus unterschiedlichen Quellen informieren will.

Zum anderen haben sich die Serps, die Ergebnisseiten von Google, auffallend stabilisiert. Noch vor wenigen Wochen fand ich meine Site mit einem wichtigen Keyword einen Tag auf Seite 1, tags darauf dann auf Seite 5 oder gar Seite 15, also buchstäblich im Nirvana. So ging das über mehrere Wochen. Inzwischen ist sichtbar Ruhe eingekehrt. Die Position meiner Site schwankt maximal um eine Stelle, derzeit sogar mit positiver Tendenz. Gut für jemanden, der mit seinem Webauftritt ein paar Scherflein verdient. :-)

Suchen mit Google

Die aktuelle Diskussion um die Barrierefreiheit der Google-Startseite, oder genauer um die angebliche Behinderung von Screen Reader Nutzern durch das PAC-MAN Spiel auf der heutigen Google-Startseite brachte mich auf eine ganz andere Fragestellung:

Wer bitte tippt immer noch ins Adressfeld seines Browsers "google.com" oder "google.de"? Ich mache das schon lange nicht mehr. Und bekomme die Startseite von Google daher in der Regel gar nicht mehr zu Gesicht. (Deshalb, und nur deshalb, war ich für die Diskussion dankbar. Ich konnte mir das - wirklich gut gelungene - Spiel anschauen.)

Jeder moderne Browser erlaubt das direkte Eintippen des Suchbegriffs ins Adressfeld. Und öffnet dann die Trefferseite von Google. Mein Firefox geht sogar noch einen Schritt weiter: Wenn der Suchbegriff eindeutig ist, dann öffnet er direkt die Seite, die er zum jeweiligen Suchbegriff für die relevanteste hält.

Das Beispiel zum Tage: Nach dem Eintippen von "fc bayern" führt mich mein Firefox ... (na, wohin wohl?) - und falls ich mal auf meine eigene Homepage will: "weisshart" ... und gut ist's. ;-)

 

Google erstellt selbständig? breadcrumbs

Immer wieder mal sehe ich, dass Google selbständig? breadcrumbs erstellt:

Google Ergebnis

Wie üblich ist die Überschrift zur gefundenen Seite verlinkt. Interessant ist die letzte Zeile: webdesign.weisshart.de > Webmaster Tools. Das ist ein korrekter Pfad, wie er auch auf der seiteninternen breadcrumb-Navigation abgebildet ist:

breadcrumb Navigation auf der Seite

Da dieser Pfad auch dem Navigationspfad entspricht, bleibt mir unklar, wie Google das macht. Interessant ist es auf jeden Fall.