Gut gewählt

Beim Kauf meines MacBook Pro hab' ich mir nicht nur Unnützes aufschwatzen lassen.  Wirklich gut gewählt waren:

  • Der entspiegelte Monitor für 150,-€ - so macht Arbeiten auf dem Balkon (wieder) richtig Spaß
  • Ob die 8 GB Arbeitsspeicher nötig sind? Vermutlich werde ich in ein bis zwei Jahren froh sein, die Maximalausstattung gewählt zu haben. Bisher war noch jeder Rechner nach kurzer Zeit zu schwachbrüstig.
  • Parallels - die paar unentbehrlichen Windows-Programme sind damit so perfekt integriert, dass man kaum merkt, in welchem Betriebssystem man sich gerade bewegt.

 

Aufgeschwatzt

Dinge, die ich mir beim oder nach dem Kauf meines MacBook Pro habe aufschwatzen lassen. (Mit einem Apple Neuling kann man's ja machen.)

  • One2one 99,-€ - braucht höchstens meine Oma. Wie konnte ich nur glauben, dass ich eine Schulung brauche, um Mac zu lernen?
  • Garantieverlängerung 349,-€ - noch nie so einen Unsinn eingekauft.
  • iWorks 79,-€ - Spielzeug. Wer kein MS Office hat/will, kann ja OpenOffice verwenden.
  • Magic Mouse 69,-€ - wozu? Das Trackpad ist perfekt. Und für die Photoshop-Sessions tuts jede der x Mäuse, die hier so rum liegen. Aussage des Verkäufers: "weil's cool ist". Sei's drum.
  • Kensington KeyLock 44,95€ - ein 1mm "dickes" Kabel: das durchschneide ich mit der Nagelschere.

Macht zusammen 640,95€
Die diversen mehr oder weniger sinnvollen/notwendigen Apps, Kabel, Taschen usw. noch gar nicht mitgerechnet.
Puh! Davon hätt' ich mir wohl besser ein iPad gekauft. Oder gleich ein ganz stinknormales Windows Notebook.

Nachtrag: Aber es macht unheimlich Spaß, mein MacBook Pro :-)

Parallels und NVDA

Mein neues Spielzeug, ein MacBook Pro. Mit OS X zu arbeiten, macht wirklich Spaß. Aber, und das war beim Kauf schon klar, nicht Alles ist unter OS X möglich. Also parallels gleich mitgekauft. Die provozierende und absichtlich laut gestellt Frage im Apple Store, ob mir Windows gleich installiert würde, brachte mir schlagartig die ungeteilte Aufmerksamkeit von gefühlt 100 Kunden. :-)

Gut, Windows 7 dann eben separat gekauft. Und heute der Härtetest: Läuft der Screen Reader NVDA unter Parallels? Ja! Die Integration von Windows Programmen ins OS X ist so perfekt, dass ich problemlos mit Audacity unter OS X die Sprachausgabe von NVDA - das ja nur unter Windows läuft -  aufnehmen konnte. Also: Windows quasselt, während OS X aufzeichnet.

(download)

It's magic!

Nachtrag: Die Installation von NVDA unter Parallels/Windows ist problemlos. Etwas knifflig war es, den Zugang zur NVDA-Taste herzustellen. Eine Einfügetaste gibt es ja auf der Mac-Tastatur nicht. Und die von NVDA unterstützte Verwendung der Capslock-Taste als NVDA-Taste mag das MacBook auch nicht. Die Lösung: SharpKeys, ein Programm, das Tasten umbelegt. Ich verwende jetzt die accent-Taste als NVDA-Taste.